Juan Meneses

Der Name “La Puebla de Cazalla” ist in der Flamencowelt ein Sinonym für Qualität, Quantität und Vielfalt.

Der Name Meneses steht in der Kunstwelt für Flamenco, Kreativität, Reinheit und Kraft.

Juan Meneses de la Vega steht für tiefen Gesang und wurde in den Siebziger Jahren in ein Zuhause geboren, das in der Provinz Sevilla an Talent kaum zu überbieten war. Nicht umsonst hat sein Onkel José Menese die Flamencowelt wie kaum ein anderer geprägt, zusammen mit Francisco Moreno Galván, einem anderen berühmten Einwohner von La Puebla de Cazalla, dessen Einwohner im Allgemeinen liebevoll Moriscos genannt werden.

Seit frühester Kindheit erlebte er in seinem familiären Umfeld das künstlerische Ambiente gepaart mit Flamenco, welches das familiar Tun im weitesten Sinne prägten durch langen Stunden des Cante Jondo und der künstlerischen Debatte darüber.

Es ist hinlänglich bekannt, das unbestreitbare Mitwirken von den Künstlern aus La Puebla, zugunsten der Freiheiten in den Jahren des Übergangs.

Wie viele versteckte Wahrheiten wurden während vieler Jahrzehnte durch den Gesang, die Malerei, die Dichtkunst, der Bildhauerkunst oder die Fotografie in jenem kulturellen Ambiente in La Puebla de Cazalla verteidigt?

In der Glut der Flamenco Gesellschaft des bereits weitbekannten Café Central in La Puebla de Cazalla wächst die Flamenco Persönlichkeit dieses jungen Sängers heran, der die niemals einfache Aufgabe inne hat, das Gefühl des „Jondo“ eines ganzen Dorfes fortzuführen.

Der Gesang des Juan Meneses will den Platz verteidigen, der den “sonios negros”, den schwarzen Gesängen, wie der Dichter im Andalusischen sagte, zusteht.

Er ist geladen von der ganzen klassischen Ausdruckskraft des Wehklagens des „Jondo“, reich an rhythmischen Farbtönen und mit einer Genauigkeit seiner Klangfarbe, die mit dem Leitfaden des Cante Jondo übereinstimmt, den er mit Leidenschaft vertritt.

Nicht umsonst sind die Gesänge, die im genauen Takt und langsam sind, seine Lieblingsstücke; wenn er Soléa, Seguiriya, Tonás, Livianas, Peteneras oder Marianas singt, wächst er über sich hinaus.

Bis heute hat er Tourneen durch Deutschland und Spanien unternommen, teilgenommen an so wichtigen Wettbewerben wie dem Circuito Provincial de Cante Flamenco der Diputación de Sevilla während zwei Spielzeiten, dem Circuito Flamenco der Diputación de Cádiz sowie den Konzerten, die im Vorprogramm des Festivals “Reunión de Cante Jondo” in La Puebla de Cazalla stattfinden.

Im Jahr 2015 hat er für das Musiklabel “La  Droguería Music” eine Single aufgenommen, die der Startschuss für seine Schallplattenkarriere wurde und die von den Kritikern als auch vom Publikum sehr gute Resonanz erhielt.

Seine erste CD wurde im Dezember 2017 veröffentlicht.